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Mein Albtraum - der Horror

Ich wache auf.  Moment mal... Das ist garnicht mein Zimmer. Leichte Panik überfällt mich. Ich sehe mich um. Alles um mich herum ist weiß. Die Wände sind weiß angestrichen und ich sehe einige Geräte, die mir nicht bekannt vor kommen. Ich schließe die Augen und probiere die Erinnerungen der letzten Tage hervorzurufen. Doch es kommen keine. Mit sehr viel Mühe gelingt es mir, meine Augen wieder ein Stück weit zu öffnen. Vor meinen Augen erscheint der Umriss einer Person. Ich probiere den jenigen zu erkennen, doch es ist mir unmöglich. Ich schließe m,eine Augen erneut und falle in einen tiefen unruhigen Schlaf.

 Als ich wieder aufwache, blicke ich mich halb geöffneten Augen um. Erneut ist alles um mich herum weiß. Nach einem weiteren Versuch, meine Augen zu öffnen, gelingt es mir und ich kann klar sehen. Ich schaue mich um und verstehe den Hintergrund der weißen Umgebung.

Ich bin im Krankenhaus... Doch ich kann mir nicht erklären, wieso... Langsam öffnet sich die Tür zu meinem Zimmer und eine wunderschöne Frau, mit braun-rötlichen Haaren und braunen Augen tritt ein.

Sie kommt zu mir ans Bett, setzt sich auf den Hocker, der daneben steht, legt eine Hand auf meine Haare und sagt mit einem leichten, dennoch traurigen Lächeln im Gesicht: "Oh mein Schatz. Zum Glück geht es dir gut und du bist wach. Ich habe mir solche Vorwürfe gemacht, dass dir etwas passiert ist!" Sie steht leicht auf und nimmt mich, sogut es geht in den Arm.

Ich versuche mich zu erinnern, wer diese Frau ist... Doch ich erkenne sie nicht wieder. Mit viel Kraft krächze ich leise, aber dennoch verständlich: "Wer bist du...". Nachdem ich diese Worte ausgesproche habe, kullert der Frau vor mir eine Träne runter und sie flüstert: "Ich bins, deine Mum. Erinnerst du dich nicht?".

Erinnerte ich mich? Nein... Doch wieso nicht? Ich schaute sie nocheinmal an und probierte sie in mein Gedächtnis einzuordnen. Doch ich erinnerte mich nicht. Als sie mich in den Arm genommen hatte, verschwand augenblicklich das Gefühl meiner Einsamkeit und ich fühlte mich geborgen. Sie war mir irgendwie vertraut, doch icgh konnte nicht sagen, woher.

Sie meinte, sie sei meine Mutter... Doch ich würde mich doch erinnern.... Oder nicht?

In dem Moment öffnete sich die Tür zu meinem Zimmer und ein Arzt, wie ich an seinem Kittel vermutete, trat hinein. Meine Mutter erhob sich langsam von dem Hocker, auf dem sie gesessen hatte und ließ den Arzt darauf Platz nehmen. Er machte ein paar Tests, schrieb was auf den Zettel auf seinem Klemmbrett, wandte sich an meine Mutter und bat sie nach draußen. Er schloss die Tür hinter ihnen, wodurch ich nicht mehr hören konnte, was sie sagten.

Aus der Sicht des Artztes:

"Ihre Tochter leidet an Amnesie. Durch den Unfall wurde ein Teil ihres gehirns beschädigt, was für das Speichern von Erinnerungen zuständig ist. Es wird so sein, dass sie sich an eine Menge Sachen nicht mehr erinnern wird. Dies werden Sachen sein, die sie aus ihrer Vergangenheit blockiert hat, da sie entweder schlechte Erfahrung mit ihnen hatte oder sich einfach nicht an sie erinnern möchte. Mit der Zeit, kann es sein, dass ihre Erinnerungen wiederkommen, wenn sie wieder bereit dazu ist, sich zu erinnern."

3.2.16 17:58

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